AUSGANGSPUNKTE
 

Die beteiligten Partner


Die Zukunft gehört der erneuerbaren Energie. Dieser Erkenntnis wurden sich auch die Innovationsstiftung Courage, InnovatieNetwerk (eine Initiative des niederländischen Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Ernährung, LNV), Alliander, Trinergie und die Provinz Gelderland bewusst. Der Name „Photonenbauer“ wurde gewählt, weil der Milchbauer kleine Lichtteilchen (Photonen) produziert. Das geschieht beim Wachsen von Pflanzen, aber auch durch die Umsetzung von Photonen in Elektronen. Zum Kartoffel- und Milchbauern kommt jetzt also auch der „Photonenbauer“ hinzu. Die über Solarzellen gewonnenen Lichtteilchen werden durch Speicherung mit Hilfe einer Redox-Flussbatterie rentabel gemacht, um zu einem geeigneten Zeitpunkt Strom ans Netz zu liefern. Langfristig wird es damit vielleicht sogar möglich sein, Strom für Elektrofahrzeuge beim Bauern zu tanken.
Zielsetzungen des Photonenbauern:
     -   Eine energieneutrale Milchkette
     -   Unabhängigkeit von Energielieferanten
     -   Die optimale Ausnutzung der eigenen Energieproduktion
     -   Anwendung einer neuen Batterie mit einer langen Lebensdauer
     -   Ab 2025 Strom tanken auf dem Bauernhof!
 „Dies ist ein erster Schritt, um der Solarenergie in Milchviehbetrieben zum Durchbruch zu verhelfen.”
Carel de Vries, Projektleiter Courage.

 

Das Projekt „Photonenbauer” steht Modell für eine neue Position der Milchwirtschaft auf dem Energiemarkt. Das Projekt verdeutlicht, dass die niederländische Milchviehhaltung Experimenten und neuen Technologien offen gegenübersteht und Verantwortung für eine nachhaltige Gesellschaft übernimmt.
 

FORSCHUNGSPROJEKT


Das System wird unter der Projektleitung von Ing. Jeroen de Veth von Trinergie für die Dauer von zwei Jahren überwacht. Momentan führt ein Student der Technischen Universität Eindhoven im Rahmen seiner Diplomarbeit ein Praktikum zum Thema Photonenbauer durch.
Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten werden in Kürze veröffentlicht.
2008 haben das niederländische Beratungs- und Prüfinstitut KEMA und die CEA eine Konzeptstudie zum Einsatz von Energiespeichern kleineren Maßstabs auf der Grundlage der Redox-Fluss-Technologie durchgeführt.